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Die besten Bürsten für den Fellwechsel beim Pferd

Im Frühling fliegen sie wieder: die Pferdehaare. Kaum werden die Tage länger, die Bäume grüner und es lassen sich die ersten Blüten und Bienen blicken, verlieren unsere geliebten Vierbeiner ihr Winterfell. Ein wahrer Kraftakt für dein Pferd. Damit dein Liebling gut durch den Fellwechsel kommt, solltest du auf eine ausgewogene Fütterung, ein angemessenes Training sowie eine gute Pflege achten.

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Fellwechsel – Licht- und temperaturabhängig

Zweimal im Jahr wechseln Pferde ihr Fell: Im Frühling legen es ihren dicken Winterpelz ab; im Herbst verlieren sie ihr Sommerfell. Tatsächlich hängt der Fellwechsel entgegen der allgemeinen Meinung aber nicht von der Temperatur, sondern von der Tageslänge ab. Er beginnt im Grunde schon nach der Winter- beziehungsweise Sommersonnenwende, sprich am 21. Dezember sowie am 21. Juni. Wenn die Tage merklich länger beziehungsweise kürzer werden, bildet dein Pferd zunächst neue Haare und wirft anschließend sein altes Fell ab. Von September bis circa November und von Januar bis ungefähr April fliegen zuerst die Oberhaare, danach folgt die Unterwolle.

Dennoch spielt die Temperatur beim Fellwechsel eine gewisse Rolle, denn von ihr hängen Länge und Dichte des Fells ab. Je kälter es beispielsweise im Herbst und Winter wird, desto dichter wächst das Teddyfell. Kommt es im Frühjahr hingegen zu einem heftigen Kälteeinbruch, pausiert die Fellproduktion und der Wechsel zum Sommerfell zieht sich in die Länge. Wenn du dein Pferd im Winter zudem eindeckst, hat das ebenfalls Auswirkungen auf die Dichte und -Länge des Fells. Ab welcher Temperatur welche Pferdedecke sinnvoll ist, haben wir für dich in unserem Beitrag „Wann das Pferd im Winter eindecken? Mit Temperatur Tabelle“ zusammengefasst.

Entscheidend sind darüber hinaus Rasse, Haltung und Alter des Pferdes. So haben Isländer und Fjordpferde aufgrund ihrer Herkunft und Züchtung von Natur aus dickeres Winterfell als zum Beispiel ein Araber oder eine leichte Warmblutrasse wie Hannoveraner oder Westfalen. Lebt das Pferd überdies in einem Offenstall, bildet es in der Regel mehr Fell als ein Pferd, das in einer Box die kalten Winternächte verbringt. 

Fellwechsel beim Pferd – ein wahrer Kraftakt

Ob im Frühjahr oder Winter, der Fellwechsel kostet viel Kraft und ist eine echte Herausforderung für den Stoffwechsel deines Pferdes. Viele der Nährstoffe, die dein Pferd übers Futter aufnimmt, werden in dieser Zeit in die Produktion des neuen Fells gesteckt. Manche Pferde reagieren daher empfindlich auf den Wechsel, nehmen ab, wirken schlapp und sind anfälliger für Krankheiten. Gerade ältere Pferde haben oft Probleme mit dem Fellwechsel. 

Falls du merkst, dass dein Pferd Gewicht verliert oder seine Leistung im Dressurviereck oder auf dem Springplatz abnimmt, kannst du seinen Nährstoffhaushalt durch geeignetes Futter aufstocken. Diverse Kräuter, leckere Mashs oder gar eine Fellwechselkur helfen deinem Pferd, seine Vorräte aufzufüllen. Bevor du allerdings ins Fachgeschäft gehst oder online verschiedene Kuren und Ergänzungsmittel kaufst, solltest du dir Rat bei einem erfahrenen Futtermeister oder deinem Tierarzt einholen. Beim Tierarzt kannst du bei Bedarf ein Blutbild machen lassen, sodass dieser dir gezielt geeignetes Futter empfehlen kann, mit dem du dein Pferd während des Fellwechsels unterstützt. 

Passe darüber hinaus dein Training an die Bedürfnisse deines Pferdes an. Wirkt dein Pferd ausgelaugt und erschöpft, solltest du ihm zum Beispiel einen Tag mehr Pause in der Woche gönnen oder statt einer intensiven Dressur- oder Springeinheit eine entspannte Runde durchs Gelände drehen.

Putzen, Putzen, Putzen – Die richtige Fellpflege beim Fellwechsel 

Während des Fellwechsels gilt vor allem eins: Regelmäßig und gründlich putzen. Dein Pferd wird es dir danken! Denn lose Haare und Hautschüppchen jucken teils stark, was zu vermehrtem Schubbern und Scheuern führt. Mit einer geeigneten Bürste entfernst du störende Ober- und Unterhaare sowie Hautschüppchen und verhinderst auf diese Weise, dass sich das Fell verfilzt. Gleichzeitig fördert gutes und gründliches Putzen die Durchblutung der Haut, was den Fellwechsel zusätzlich anregt und vereinfacht. Reinige außerdem Schabracken, Gurte und Decken regelmäßig, um Scheuerstellen zu vermeiden.

Tipp: Zieh beim Putzen glatte Kleidung an. So bleiben die ausgebürsteten Haare nicht an dir kleben. 

Die besten Bürsten für den Fellwechsel beim Pferd

Um eine optimale Fellpflege zu ermöglichen, solltest du zu einer guten Bürste greifen. Diese sollte keine scharfen Kanten besitzen, gut in der Hand liegen und sanft zur Haut sein. Wir haben für dich zwei Bürsten sowie einen Handschuh herausgesucht, mit denen du dein Pferd während des Fellwechsels verwöhnst. 

fellschön® Fellwechselhelfer dunkelblau

Handlich, praktisch und effektiv – mit dem fellschön® Fellwechselhelfer entfernst du Pferdehaare spielend leicht. Die Bürste im schicken dunkelblau besteht aus hochwertigem sowie lebensmittelechtem Kunststoff und liegt dank ihrer Keilform gut in der Hand. Sie funktioniert ähnlich wie ein Kamm, der sanft durch das Fell gleitet. Bürste groben Schmutz, lose Haare sowie Hautschüppchen gründlich aus. Die feinen Zacken der fellschön® regen des Weiteren die Durchblutung der Haut an, sodass weiteres Haarwachstum gefördert wird.

Die ausgebürsteten Haare bleiben im Übrigen nicht in der Bürste hängen, sondern fallen direkt zu Boden. Du musst die Bürste also nicht zwischendurch reinigen, sondern kannst in einem Schwung durchputzen. 

PEGACARE Premium Fellpflege Handschuhe 

Dein Pferd liebt Massagen? Dann ist der PEGACARE Premium Fellpflege Handschuhe die richtige Wahl für dich. Der Handschuh ist mit zahlreichen weichen Noppen ausgestattet, mit denen du lose Haare sanft entfernst, während du dein Pferd gleichzeitig verwöhnst. Die Handschuhe in Navy, Dunkelblau oder Schwarz gibt es in den Größen S, M, L sowie XL. Sie passen sich perfekt an deine Hand an. So erreichst du selbst schwierige Stellen am Pferdekörper. Die Haare, die du ausbürstest, bleiben im Handschuh hängen. Du kannst sie einfach entfernen, die Handschuhe ausklopfen und bei Bedarf waschen.

Harry´s Horse Magic Brush

Die farbenfrohen Bürsten Magic Brush von Harry’s Horse sind echte Allrounder! Die Bürsten punkten mit speziellen Borsten, die Schmutz, Pferdehaare und Schuppen gründlich entfernen und dein Pferd angenehm massieren. Darüber hinaus kannst du mit ihnen die Hufe deines Pferdes reinigen, Satteldecken, Gurte, Gamaschen und Abschwitzdecken von Pferdehaaren befreien oder sogar deine Kleidung ausbürsten. Die Rückseiten der ergonomisch geformten Bürsten sind obendrein nützliche Schweißmesser. Mehr kann eine Bürste nicht bieten!